Vor einer Woche erst brachte die Migros ein kleines Heft zum Thema Klimaschutz heraus. Darauf folgte diese Woche als Antwort ein vierseitiger Artikel in der Coopzeitung (www.coop.ch/nachhaltigkeit). Darin werden die Ziele des Supermarktes zur nachhaltigen Entwicklung beschrieben. Sie haben zum Schutze der Umwelt vor bis in 15 Jahren CO2 neutral zu werden (d.h. ein Ausgleich des CO2 Verbrauchs). Um dies zu erreichen bieten sie bereits jetzt emissionsarme Produkte an, verlagern den Transport mehr auf Schienen und mobilisieren die eigenen Mitarbeiter z.B. mit dem Velo zur Arbeit zu kommen und die Computer über Nacht auszuschalten u.v.a. Die Kosten für diese Veränderungen will der Coop alleine tragen, was den Kunden zu gute kommt, da die Produktpreise auf diese Art nicht erhöht werden müssen.
Was bedeutet dies nun für das Nachhaltigkeitsdreieck. Auf Seiten der Ökologie sind die genannten Massnahmen der Coopleitung sicher positiv und nachhaltig, wenn sie verwirklicht werden. Durch die Reduktion des CO2 Ausstosses wird die Umwelt mehr geschont. Aus Sicht der Ökonomie ist das geplante Projekt rendabel. Die Kunden können voraussichtlich auch in Zukunft zum selben Preis einkaufen und die Wirtschaft selbst nimmt so keinen Schaden. Wird das Ganze aus Sicht des Sozialen betrachtet, hat es den Vorteil, dass durch die genannten Massnahmen weniger CO2 und Feinstauf in die Luft gelangt. Dies hat wiederum zur Folge, dass die Ozonschicht nicht mehr beschändigt wird, was für die Gesundheit des Menschn von Bedeutung ist. Ebenso gibt es momentan immer mehr Leute, die mit der Feinstaubbelastung in der Luft Atemprobleme aufweisen. Kann dies durch die gesetzten Ziele vermindert werden, hat dies positive Auswirkungen auf die Gesundheit.
Einen weiteren Artikel fand ich in der 20 Minuten Zeitung. Die Farmazeutikafirma Novartis will ihre Chemiemülldeponien in Basel erneuern. Meiner Meinung nach ist dies schon einmal ein kleiner Schritt Richtung nachhaltige Entwicklung, auch wenn es sicher nicht die beste Lösung ist. Durch die Sanierung sind die Giftstoffe zwar wieder gut verschlossen, aber dennoch vorhanden. Sie stellen somit immer noch eine Gefahr dar, auch wenn diese nun zu verringern versucht wird. Ich denke, dass es sich eine Firma wie Novartis einfach nicht leisten kann weniger Chemieabfälle zu produzieren, da die Wirtschaft und Gesallschaft auf Medikamente angewiesen ist und nicht darauf verzichten möchte bzw. kann. Aus dieser Sicht sind die Ökonomie und das Soziale mit der Ökologie mit unserem jetzigen Wissensstand noch nicht vollständig vereinbar.
In einem Bericht in der Tagesschau ging es um eine futuristische Arche für Pflanzensamen aus aller Welt die in der Antarktis gebaut wurde. Forscher erhoffen sich damit Pflanzen bis zu tausend Jahre vor dem Klimawandel zu schützen. Dies gehört irgenwie auch zur nachhaltigen Entwicklung. Einen Zweck sehe ich darin Pflanzen vor dem Aussterben zu schützen. Dies könnte meiner Meinung nach einmal ein wichtiges Thema werden, wenn sich das Klima weiterhin so stark verändert. Durch den Bunker können beispielsweise Obstbäume und andere Nahrungproduzierende Pflanzen vor dem Aussterben geschützt werden. So wäre eine Nahrungsmittelquelle gesichert. Allerdings würden diese gesammelten Samen im Notfall wahrscheinlich nicht sehr lange ausreichen. Dies Überlegungen und Gedanken sind für mich aber noch so weit entfernt, dass ich darin noch keinen wirklich guten Sinn erkennen kann.
Donnerstag, 28. Februar 2008
CO2 oder Atommüll?
Die ETH Zürich will den pro Kopf CO2 Ausstoss von neun auf eine Tonne reduzieren. Hierzu setzt sie auf drei E’s: Elektrifizierung, Effizienz und erneuerbare Energien. Alles, was CO2 ausstösst, soll in Zukunft mit Strom betrieben werden. Dies, weil Strom eine „saubere“ Energieform sei. Dadurch werde aber der Ausstieg aus der Atomenergie unmöglich.
Wenn man dieses Projekt nach dem Nachhaltikeitsdreieck analysiert, so muss man sagen, dass die ETH versucht, im Bereich Ökologie zu arbeiten. Man will CO2 reduzieren, wodurch gegen die Klimaerwärmung angekämpft wird. Auch die Ökonomie wird beachtet, weil Strom mit entsprechenden Technologien ohne weiteres Benzin als Treibstoff ersetzen kann. Vergessen wird jedoch die soziale Ebene. Wenn wir nicht aus der Atomenergie aussteigen können, wird sich der radioaktive Abfall weiter ansammeln und unseren Nachfahren in ferner Zukunft noch Probleme bereiten, oder sogar schaden.
Ich habe in dieser Woche noch andere Artikel in den Zeitungen gefunden (Coop will CO2 neutral werden, Solarstrom im Überschuss und Tiefkühlschrank für Samen), was mich positiv darüber gestimmt hat, dass in der Welt etwas passiert, dass etwas für den Klimaschutz getan wird.
Wenn man dieses Projekt nach dem Nachhaltikeitsdreieck analysiert, so muss man sagen, dass die ETH versucht, im Bereich Ökologie zu arbeiten. Man will CO2 reduzieren, wodurch gegen die Klimaerwärmung angekämpft wird. Auch die Ökonomie wird beachtet, weil Strom mit entsprechenden Technologien ohne weiteres Benzin als Treibstoff ersetzen kann. Vergessen wird jedoch die soziale Ebene. Wenn wir nicht aus der Atomenergie aussteigen können, wird sich der radioaktive Abfall weiter ansammeln und unseren Nachfahren in ferner Zukunft noch Probleme bereiten, oder sogar schaden.
Ich habe in dieser Woche noch andere Artikel in den Zeitungen gefunden (Coop will CO2 neutral werden, Solarstrom im Überschuss und Tiefkühlschrank für Samen), was mich positiv darüber gestimmt hat, dass in der Welt etwas passiert, dass etwas für den Klimaschutz getan wird.
Mittwoch, 27. Februar 2008
Wochen-Impuls / Wo 9 (25.2.-29.2.2008)
Klima Heuchler
Dieser Titel prangte auf der Titelseite eines Beiheftes des Beobachters im Wartezimmer des Zahnarztes, und ich erlaubte mir, einige Seiten dieses Beobachters zu mir nach Hause zu entführen. Inhalt des Beitrags sind vor allem ökologische und ökonomische Aspekte. Er zeigt auf, wo ein nachhaltigeres Verhalten nötig ist, wo solche „klimaschonende Verhaltensweisen“ bereits umgesetzt werden oder wo sie eben nur scheinbar umgesetzt werden.
Eine Beobachter-Studie von Januar 2008 zeigt, dass die Nachhaltigkeit für viele Personen ein Thema zu sein scheint:
69. 3 % geben an, beim Kauf von Haushaltsgeräten auf energiesparende Produkte zu achten
70.3% schalten Elektrische Geräte aus, statt sie im Standby Modus zu belassen
63. 5% heizen weniger und tragen stattdessen warme Kleidung
50.8% fahren weniger Auto und benutzen vermehrt öffentliche Verkehrsmittel
46.9 % erklären, dass sie aus Sorge um das Klima weniger Flüge buchen und ab und zu auf Reisen verzichten.
Anscheinend gibt es einen Grund zum Optimismus: Verschiedene Indizien deuten darauf hin, dass die Trendwende hin zu einem schonenderen Umgang mit Ressourcen und zu einer klimafreundlicheren Lebensweise in Reichweite sein könnten. Der Schutz des Klimas gelte in der heutigen Gesellschaft als „schick“.
WWF-Mediensprecher Fredi Lüthin bemerkt jedoch: „Es wird sich wohl erst in zwei, drei Jahren zeigen, ob sich die aktuelle Klimadebatte tatsächlich auch in Verhaltensänderungen niederschlägt.“
Dumm nur: Zwischen dem was die Schweizer Bevölkerung zum Schutze des Klimas zu tun behauptet, und dem, was sie effektiv tut, klafft eine Lücke. Klimaschutzmassnahmen, welche eine Verhaltensänderung bedingen, sind weit weniger populär als behauptet: „Wir fahren Hybridautos, aber keiner von uns ist bereit, sein Mobilitätsverhalten zu ändern“, bringt es der Konsumkritiker Kalle Lasn auf den Punkt.
Meiner Meinung nach spiegelt dieser Artikel gut wieder, dass zwischen Wunschdenken und Realität ein grosser Unterschied besteht. Nur weil der Klimaschutz ein aktuelles Thema ist, erinnert man sich kurz, in welchem Bereich man sich (sowieso schon, und ohne etwas ändern zu müssen) klimafreundlich verhält, und profiliert sich damit.
Mir scheint es, als ginge es auch beim Klimaschutz, wie in vielen anderen Lebensbereichen, immer mehr um Ansehen und Macht. Und wer nichts fürs Klima tut, wir von der Gesellschaft geächtet, obwohl in der Tat niemand “sauber“ ist.
Solange wir nur scheinbar das Beste für das Klima wollen und den Hintergedanken „ Mich betriffts ja sowieso nichts mehr, was nachher kommt ist mir egal“ aus dem Denken verbannen, sind und bleiben wir Klima Heuchler.
Dieser Titel prangte auf der Titelseite eines Beiheftes des Beobachters im Wartezimmer des Zahnarztes, und ich erlaubte mir, einige Seiten dieses Beobachters zu mir nach Hause zu entführen. Inhalt des Beitrags sind vor allem ökologische und ökonomische Aspekte. Er zeigt auf, wo ein nachhaltigeres Verhalten nötig ist, wo solche „klimaschonende Verhaltensweisen“ bereits umgesetzt werden oder wo sie eben nur scheinbar umgesetzt werden.
Eine Beobachter-Studie von Januar 2008 zeigt, dass die Nachhaltigkeit für viele Personen ein Thema zu sein scheint:
69. 3 % geben an, beim Kauf von Haushaltsgeräten auf energiesparende Produkte zu achten
70.3% schalten Elektrische Geräte aus, statt sie im Standby Modus zu belassen
63. 5% heizen weniger und tragen stattdessen warme Kleidung
50.8% fahren weniger Auto und benutzen vermehrt öffentliche Verkehrsmittel
46.9 % erklären, dass sie aus Sorge um das Klima weniger Flüge buchen und ab und zu auf Reisen verzichten.
Anscheinend gibt es einen Grund zum Optimismus: Verschiedene Indizien deuten darauf hin, dass die Trendwende hin zu einem schonenderen Umgang mit Ressourcen und zu einer klimafreundlicheren Lebensweise in Reichweite sein könnten. Der Schutz des Klimas gelte in der heutigen Gesellschaft als „schick“.
WWF-Mediensprecher Fredi Lüthin bemerkt jedoch: „Es wird sich wohl erst in zwei, drei Jahren zeigen, ob sich die aktuelle Klimadebatte tatsächlich auch in Verhaltensänderungen niederschlägt.“
Dumm nur: Zwischen dem was die Schweizer Bevölkerung zum Schutze des Klimas zu tun behauptet, und dem, was sie effektiv tut, klafft eine Lücke. Klimaschutzmassnahmen, welche eine Verhaltensänderung bedingen, sind weit weniger populär als behauptet: „Wir fahren Hybridautos, aber keiner von uns ist bereit, sein Mobilitätsverhalten zu ändern“, bringt es der Konsumkritiker Kalle Lasn auf den Punkt.
Meiner Meinung nach spiegelt dieser Artikel gut wieder, dass zwischen Wunschdenken und Realität ein grosser Unterschied besteht. Nur weil der Klimaschutz ein aktuelles Thema ist, erinnert man sich kurz, in welchem Bereich man sich (sowieso schon, und ohne etwas ändern zu müssen) klimafreundlich verhält, und profiliert sich damit.
Mir scheint es, als ginge es auch beim Klimaschutz, wie in vielen anderen Lebensbereichen, immer mehr um Ansehen und Macht. Und wer nichts fürs Klima tut, wir von der Gesellschaft geächtet, obwohl in der Tat niemand “sauber“ ist.
Solange wir nur scheinbar das Beste für das Klima wollen und den Hintergedanken „ Mich betriffts ja sowieso nichts mehr, was nachher kommt ist mir egal“ aus dem Denken verbannen, sind und bleiben wir Klima Heuchler.
Dienstag, 19. Februar 2008
Wo 8 (18.2.- 22.2. 2008): Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld
Wenn ich in meinen Alltag hineinschaue, wimmelt es nur so von Dingen, die im Bezug auf die Nachhaltigkeit verbessert werden könnten: Bereits beim Wasser, das aus der Duschbrause fliesst, könnte gespart werden, würde ich die tägliche Duschzeit auch nur um einige Minuten reduzieren. Die Kleider, welche ich morgens anziehe, wurden möglicherweise unter ungünstigen Arbeitsbedingungen fabriziert, viele Bestandteile meines “Zmorge-Birchermüeslis“ legten eine Reise durch zahlreiche Erdteile zurück, bis sie in meiner Schüssel landeten und weil die Zeit drängt, fahre ich mit dem Auto zur PH, obwohl der Weg problemlos auf zwei Rädern mit Muskelantrieb zu absolvieren wäre.
Doch es gibt in meinem Alltag durchaus auch gute Ansätze zu entdecken: Ich gehe häufig mit dem Fahrrad einkaufen, trenne Papier/Pet/Alu und Kompost und versuche auch, Abfall möglichst zu vermeiden, bzw. Gebrauchsgegenstände zu kaufen, welche eine lange Lebensdauer haben und/oder wieder verwendbar sind. Ich bevorzuge Früchte und Gemüse aus dem eigenen Garten und berücksichtige Produkte, welche aus fairem Handel stammen.
Ich glaube, es mangelt der Menschheit weniger an Ideen, wie man eine nachhaltige Entwicklung garantieren könnte, sondern es hapert mit deren Umsetzbarkeit.
Die Entwicklung der Wirtschaft und die Globalisierung ist bereits derart fortgeschritten, dass ich bestimmt nicht die einzige bin, die sich manchmal überlegt, ob es nicht besser wäre, alles wieder so wie vor 100 Jahren zu haben, weil damals scheinbar alles viel weniger komplex und auch umweltverträglicher war. Wir sind im Zweifel: Einerseits wollen wir die fortschrittliche Entwicklung nicht missen, andererseits sehen wir auch deren negative Auswirkungen auf unseren Planeten. Der von Zeit zu Zeit aufkommende Gedanke, dass die Schäden an unserem Planeten bereits irreparabel sind, verdrängen wir diskret, die hin und wieder aufbrausende Panik versuchen wir damit zu beruhigen, dass wir alleine sowieso nichts bewirken könnten. Und genau da liegt der Punkt. Wir denken, alles alleine tun zu müssen. Die Anforderungen die wir selbst und andere an uns stellen werden nicht selten zu Überforderungen. “Möglichst viel, möglichst schnell“ scheint das Motto zu lauten, denn Zeit ist Geld. Und Geld ist Macht. Oder so.
Und da kommt und ein Lebensstil, der die Nachhaltigkeit ausser Betracht lässt, nicht ungelegen.
Ich denke, dass gerade dieses ständige Wissen um die Anforderungen, welche an uns gestellt werden, kombiniert mit der Bequemlichkeit, die wir glauben uns verdient zu haben, ergänzt mit einem Quäntchen Egoismus, dem Planeten nicht entgegenkommt.
Vielleicht sollten wir versuchen, unsere Gedanken statt nur auf die eigene Altersvorsorge auch auf die der Erde zu richten. Wir alle (auch Planet Earth) werden älter, und die Zeit hinterlässt ihre Spuren. Verhindern können wir dies nicht. Aber wir können (wenn wir wollen) mit gutem Beispiel vorangehen, um diesen Verlauf positiv zu beeinflussen.
Doch es gibt in meinem Alltag durchaus auch gute Ansätze zu entdecken: Ich gehe häufig mit dem Fahrrad einkaufen, trenne Papier/Pet/Alu und Kompost und versuche auch, Abfall möglichst zu vermeiden, bzw. Gebrauchsgegenstände zu kaufen, welche eine lange Lebensdauer haben und/oder wieder verwendbar sind. Ich bevorzuge Früchte und Gemüse aus dem eigenen Garten und berücksichtige Produkte, welche aus fairem Handel stammen.
Ich glaube, es mangelt der Menschheit weniger an Ideen, wie man eine nachhaltige Entwicklung garantieren könnte, sondern es hapert mit deren Umsetzbarkeit.
Die Entwicklung der Wirtschaft und die Globalisierung ist bereits derart fortgeschritten, dass ich bestimmt nicht die einzige bin, die sich manchmal überlegt, ob es nicht besser wäre, alles wieder so wie vor 100 Jahren zu haben, weil damals scheinbar alles viel weniger komplex und auch umweltverträglicher war. Wir sind im Zweifel: Einerseits wollen wir die fortschrittliche Entwicklung nicht missen, andererseits sehen wir auch deren negative Auswirkungen auf unseren Planeten. Der von Zeit zu Zeit aufkommende Gedanke, dass die Schäden an unserem Planeten bereits irreparabel sind, verdrängen wir diskret, die hin und wieder aufbrausende Panik versuchen wir damit zu beruhigen, dass wir alleine sowieso nichts bewirken könnten. Und genau da liegt der Punkt. Wir denken, alles alleine tun zu müssen. Die Anforderungen die wir selbst und andere an uns stellen werden nicht selten zu Überforderungen. “Möglichst viel, möglichst schnell“ scheint das Motto zu lauten, denn Zeit ist Geld. Und Geld ist Macht. Oder so.
Und da kommt und ein Lebensstil, der die Nachhaltigkeit ausser Betracht lässt, nicht ungelegen.
Ich denke, dass gerade dieses ständige Wissen um die Anforderungen, welche an uns gestellt werden, kombiniert mit der Bequemlichkeit, die wir glauben uns verdient zu haben, ergänzt mit einem Quäntchen Egoismus, dem Planeten nicht entgegenkommt.
Vielleicht sollten wir versuchen, unsere Gedanken statt nur auf die eigene Altersvorsorge auch auf die der Erde zu richten. Wir alle (auch Planet Earth) werden älter, und die Zeit hinterlässt ihre Spuren. Verhindern können wir dies nicht. Aber wir können (wenn wir wollen) mit gutem Beispiel vorangehen, um diesen Verlauf positiv zu beeinflussen.
Stetige Entwicklung ist nur gemeinsam möglich
Als ich vor ein paar Tagen zu Boden blickte, hat es mich wahrlich erschreckt, was ich da sah. Die Wasserrinne war über und über mit Zigarettenstummel, Papierfetzen und anderem Abfall gefüllt, obwohl es gleich zwei Schritte weiter einen Aschenbecher und einen Abfalleimer hat.
Es ist mir auch schon öfters aufgefallen, dass viele Jugendliche alle möglichen Sachen einfach auf den Boden werfen, anstatt die Dinge umweltschonend zu entsorgen. Das Schlimmste daran finde ich aber ist, dass sie nicht ein einziger Mensch darauf aufmerksam macht. Ich habe es schon einige Male erlebt wie die Leute rund herum einfach weggeschaut haben.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass momentan sehr viel unternommen wird, um ein stärkeres Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung (bezogen auf unsere Umwelt) in der Gesellschaft zu fördern. Die Wissenssendung Galileo macht mit gekonnten Werbespots bereits seit einigen Monaten auf die Klimaveränderung aufmerksam und fordert die Gesellschaft auf nachzudenken. In Ihren Sendungen bringen sie oft einige hilfreiche Tipps, wie zum Beispiel Energie gespart werden kann und so gleichzeitig die Umwelt weniger belastet wird. Auch die Migros zeigt in einigen Bereichen Fortschritte. Gerade letzte Woche brachte sie im Migrosmagazin ein Heft zum Klimaschutz heraus. Darin sind verschiedene Ziele der Grossfiliale für die Zukunft zu finden. Ebenso haben sie bereits den ersten Schritt gewagt und in Amriswil eine Migros nach Minergie-Standard eröffnet. Diese verbraucht viel weniger Energie, als ein herkömlicher Supermarkt.
Nun ist noch der Coop der mit einem Lied, gesungen von Rapper Stress, für den Klimaschutz wirbt. In der Öffentlichkeit wird also viel unternommen, auch wenn es teilweise wahrscheinlich nur aus Werbezwecken getan wird. Nun ist aber die Frage, ob es auch die Wirkung zeigt, die damit bewirkt werden sollte.
Von mir zu Hause kenne ich folgende "Weisheiten". Wir stellen unsere elektrischen Geräte jeweils ganz aus und lassen sie nicht auf Standby laufen. Gekocht wird oft mit Deckel auf der Pfanne, um Energie zu sparen. Den Abfall trennen wir grob geschätzt in fünf verschiedene Sorten: Alu, Kompost, Papier & Karton, Pet, restlicher Abfall. Von diesen kleinen Massnahmen gibt es noch viele mehr die heutzutage den meisten Leuten bekannt sind. Nun frage ich mich aber, warum wir trotzdem immer noch in den Anfängen stecken.
Wir Menschen besitzen über viel wichtiges Wissen, wenden es aber nicht immer an. Im Falle der Nachhaltigen Entwicklung ist es wohl so, dass wir einfach zu sehr an all den Luxus, den wir heute haben, gewöhnt sind. Ich selbst merke dies, wenn es darum geht, ob ich mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule fahren soll. Mit dem Postauto habe ich eine Stunde fahrt. Nähme ich das Auto, wäre ich gerade mal 15min unterwegs. So könnte ich eine Stunde länger schlafen. Da ist die Versuchung gross öfters mit dem Auto zu gehen.
Viele Leute empfinden das Schützen der Umwelt als wichtig und bejahen jegliche Umwelttipps. Allerding zeigen viele keine oder nur wenig Bereitschaft diese im eigenen Haus auszuführen. Jede/r denkt, der/die andere kann es ja tun. Das finde ich schade, denn nur wenn sich jede/r einzelne im Land, in Europa und auf der Welt dafür einsetzt und alle zusammenarbeiten, können die Ziele erreicht werden. Um dies zu erreichen, muss aber jeder einzelne Mensch zuerst bei sich selbst beginnen.
Es ist mir auch schon öfters aufgefallen, dass viele Jugendliche alle möglichen Sachen einfach auf den Boden werfen, anstatt die Dinge umweltschonend zu entsorgen. Das Schlimmste daran finde ich aber ist, dass sie nicht ein einziger Mensch darauf aufmerksam macht. Ich habe es schon einige Male erlebt wie die Leute rund herum einfach weggeschaut haben.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass momentan sehr viel unternommen wird, um ein stärkeres Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung (bezogen auf unsere Umwelt) in der Gesellschaft zu fördern. Die Wissenssendung Galileo macht mit gekonnten Werbespots bereits seit einigen Monaten auf die Klimaveränderung aufmerksam und fordert die Gesellschaft auf nachzudenken. In Ihren Sendungen bringen sie oft einige hilfreiche Tipps, wie zum Beispiel Energie gespart werden kann und so gleichzeitig die Umwelt weniger belastet wird. Auch die Migros zeigt in einigen Bereichen Fortschritte. Gerade letzte Woche brachte sie im Migrosmagazin ein Heft zum Klimaschutz heraus. Darin sind verschiedene Ziele der Grossfiliale für die Zukunft zu finden. Ebenso haben sie bereits den ersten Schritt gewagt und in Amriswil eine Migros nach Minergie-Standard eröffnet. Diese verbraucht viel weniger Energie, als ein herkömlicher Supermarkt.
Nun ist noch der Coop der mit einem Lied, gesungen von Rapper Stress, für den Klimaschutz wirbt. In der Öffentlichkeit wird also viel unternommen, auch wenn es teilweise wahrscheinlich nur aus Werbezwecken getan wird. Nun ist aber die Frage, ob es auch die Wirkung zeigt, die damit bewirkt werden sollte.
Von mir zu Hause kenne ich folgende "Weisheiten". Wir stellen unsere elektrischen Geräte jeweils ganz aus und lassen sie nicht auf Standby laufen. Gekocht wird oft mit Deckel auf der Pfanne, um Energie zu sparen. Den Abfall trennen wir grob geschätzt in fünf verschiedene Sorten: Alu, Kompost, Papier & Karton, Pet, restlicher Abfall. Von diesen kleinen Massnahmen gibt es noch viele mehr die heutzutage den meisten Leuten bekannt sind. Nun frage ich mich aber, warum wir trotzdem immer noch in den Anfängen stecken.
Wir Menschen besitzen über viel wichtiges Wissen, wenden es aber nicht immer an. Im Falle der Nachhaltigen Entwicklung ist es wohl so, dass wir einfach zu sehr an all den Luxus, den wir heute haben, gewöhnt sind. Ich selbst merke dies, wenn es darum geht, ob ich mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule fahren soll. Mit dem Postauto habe ich eine Stunde fahrt. Nähme ich das Auto, wäre ich gerade mal 15min unterwegs. So könnte ich eine Stunde länger schlafen. Da ist die Versuchung gross öfters mit dem Auto zu gehen.
Viele Leute empfinden das Schützen der Umwelt als wichtig und bejahen jegliche Umwelttipps. Allerding zeigen viele keine oder nur wenig Bereitschaft diese im eigenen Haus auszuführen. Jede/r denkt, der/die andere kann es ja tun. Das finde ich schade, denn nur wenn sich jede/r einzelne im Land, in Europa und auf der Welt dafür einsetzt und alle zusammenarbeiten, können die Ziele erreicht werden. Um dies zu erreichen, muss aber jeder einzelne Mensch zuerst bei sich selbst beginnen.
Montag, 18. Februar 2008
Erkennen ist nicht Umsetzen
Was mir immer wieder auffällt, ist, dass viele Leute davon sprechen, dass sich das Klima verändere und dies nicht gut sei. Man soll auch Wasser sparen und wenn möglich die ÖV anstatt das Auto benutzen. Wenn es im Alltag aber darum geht, wirklich etwas für die Umwelt zu tun, sehe ich leider wenig Erfreuliches: Eine Frau „wischt“ Laub mit Wasser aus dem Gartenschlauch zusammen, eine Nachbarin geht nie ohne Auto zum Haus raus und eine Kollegin lässt während dem Zähne putzen das Wasser laufen.
Solche Ereignisse machen mich dann innerlich wütend, ginge es doch auch umweltschonender.
Ich mache aber zum Teil auch positive Beobachtungen in Bezug auf nachhaltige Entwicklung. Viele Menschen kaufen zum Beispiel Fair Trade Produkte ein oder achten darauf, dass Lebensmittel, die sie kaufen, aus der Schweiz stammen und nicht hunderte von Kilometern durch die Welt gefahren wurden. Dafür müssen diese Menschen häufig etwas tiefer ins Portemonnaie greifen.
Diese Beobachtungen erfüllen mich mit Hoffnung darauf, dass die Menschen doch nicht so egozentriert sind, wie sie scheinen.
Leider aber scheint der Entscheid für nachhaltige Entwicklung erst zu kommen, wenn gleichwertiger Ersatz geboten werden kann. Ob ich nun eine Max Havelar oder eine andere Banane kaufe, das ist beim Essen gleichwertig; beides sind Bananen. Ob ich nun aber mit dem Zug oder mit dem Auto zur Schule gehe, ist ein entscheidender Unterschied; mit dem Auto bin ich schneller.
Es müsste den Menschen ein Anreiz geboten werden, damit ihre Wahl auf das nachhaltigere Angebot fallen würde. Bis dahin werden sie weiterhin genau wissen, was sie tun sollte, es aber nicht umsetzen.
Solche Ereignisse machen mich dann innerlich wütend, ginge es doch auch umweltschonender.
Ich mache aber zum Teil auch positive Beobachtungen in Bezug auf nachhaltige Entwicklung. Viele Menschen kaufen zum Beispiel Fair Trade Produkte ein oder achten darauf, dass Lebensmittel, die sie kaufen, aus der Schweiz stammen und nicht hunderte von Kilometern durch die Welt gefahren wurden. Dafür müssen diese Menschen häufig etwas tiefer ins Portemonnaie greifen.
Diese Beobachtungen erfüllen mich mit Hoffnung darauf, dass die Menschen doch nicht so egozentriert sind, wie sie scheinen.
Leider aber scheint der Entscheid für nachhaltige Entwicklung erst zu kommen, wenn gleichwertiger Ersatz geboten werden kann. Ob ich nun eine Max Havelar oder eine andere Banane kaufe, das ist beim Essen gleichwertig; beides sind Bananen. Ob ich nun aber mit dem Zug oder mit dem Auto zur Schule gehe, ist ein entscheidender Unterschied; mit dem Auto bin ich schneller.
Es müsste den Menschen ein Anreiz geboten werden, damit ihre Wahl auf das nachhaltigere Angebot fallen würde. Bis dahin werden sie weiterhin genau wissen, was sie tun sollte, es aber nicht umsetzen.
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