Vor einer Woche erst brachte die Migros ein kleines Heft zum Thema Klimaschutz heraus. Darauf folgte diese Woche als Antwort ein vierseitiger Artikel in der Coopzeitung (www.coop.ch/nachhaltigkeit). Darin werden die Ziele des Supermarktes zur nachhaltigen Entwicklung beschrieben. Sie haben zum Schutze der Umwelt vor bis in 15 Jahren CO2 neutral zu werden (d.h. ein Ausgleich des CO2 Verbrauchs). Um dies zu erreichen bieten sie bereits jetzt emissionsarme Produkte an, verlagern den Transport mehr auf Schienen und mobilisieren die eigenen Mitarbeiter z.B. mit dem Velo zur Arbeit zu kommen und die Computer über Nacht auszuschalten u.v.a. Die Kosten für diese Veränderungen will der Coop alleine tragen, was den Kunden zu gute kommt, da die Produktpreise auf diese Art nicht erhöht werden müssen.
Was bedeutet dies nun für das Nachhaltigkeitsdreieck. Auf Seiten der Ökologie sind die genannten Massnahmen der Coopleitung sicher positiv und nachhaltig, wenn sie verwirklicht werden. Durch die Reduktion des CO2 Ausstosses wird die Umwelt mehr geschont. Aus Sicht der Ökonomie ist das geplante Projekt rendabel. Die Kunden können voraussichtlich auch in Zukunft zum selben Preis einkaufen und die Wirtschaft selbst nimmt so keinen Schaden. Wird das Ganze aus Sicht des Sozialen betrachtet, hat es den Vorteil, dass durch die genannten Massnahmen weniger CO2 und Feinstauf in die Luft gelangt. Dies hat wiederum zur Folge, dass die Ozonschicht nicht mehr beschändigt wird, was für die Gesundheit des Menschn von Bedeutung ist. Ebenso gibt es momentan immer mehr Leute, die mit der Feinstaubbelastung in der Luft Atemprobleme aufweisen. Kann dies durch die gesetzten Ziele vermindert werden, hat dies positive Auswirkungen auf die Gesundheit.
Einen weiteren Artikel fand ich in der 20 Minuten Zeitung. Die Farmazeutikafirma Novartis will ihre Chemiemülldeponien in Basel erneuern. Meiner Meinung nach ist dies schon einmal ein kleiner Schritt Richtung nachhaltige Entwicklung, auch wenn es sicher nicht die beste Lösung ist. Durch die Sanierung sind die Giftstoffe zwar wieder gut verschlossen, aber dennoch vorhanden. Sie stellen somit immer noch eine Gefahr dar, auch wenn diese nun zu verringern versucht wird. Ich denke, dass es sich eine Firma wie Novartis einfach nicht leisten kann weniger Chemieabfälle zu produzieren, da die Wirtschaft und Gesallschaft auf Medikamente angewiesen ist und nicht darauf verzichten möchte bzw. kann. Aus dieser Sicht sind die Ökonomie und das Soziale mit der Ökologie mit unserem jetzigen Wissensstand noch nicht vollständig vereinbar.
In einem Bericht in der Tagesschau ging es um eine futuristische Arche für Pflanzensamen aus aller Welt die in der Antarktis gebaut wurde. Forscher erhoffen sich damit Pflanzen bis zu tausend Jahre vor dem Klimawandel zu schützen. Dies gehört irgenwie auch zur nachhaltigen Entwicklung. Einen Zweck sehe ich darin Pflanzen vor dem Aussterben zu schützen. Dies könnte meiner Meinung nach einmal ein wichtiges Thema werden, wenn sich das Klima weiterhin so stark verändert. Durch den Bunker können beispielsweise Obstbäume und andere Nahrungproduzierende Pflanzen vor dem Aussterben geschützt werden. So wäre eine Nahrungsmittelquelle gesichert. Allerdings würden diese gesammelten Samen im Notfall wahrscheinlich nicht sehr lange ausreichen. Dies Überlegungen und Gedanken sind für mich aber noch so weit entfernt, dass ich darin noch keinen wirklich guten Sinn erkennen kann.
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