Donnerstag, 28. Februar 2008

CO2 oder Atommüll?

Die ETH Zürich will den pro Kopf CO2 Ausstoss von neun auf eine Tonne reduzieren. Hierzu setzt sie auf drei E’s: Elektrifizierung, Effizienz und erneuerbare Energien. Alles, was CO2 ausstösst, soll in Zukunft mit Strom betrieben werden. Dies, weil Strom eine „saubere“ Energieform sei. Dadurch werde aber der Ausstieg aus der Atomenergie unmöglich.
Wenn man dieses Projekt nach dem Nachhaltikeitsdreieck analysiert, so muss man sagen, dass die ETH versucht, im Bereich Ökologie zu arbeiten. Man will CO2 reduzieren, wodurch gegen die Klimaerwärmung angekämpft wird. Auch die Ökonomie wird beachtet, weil Strom mit entsprechenden Technologien ohne weiteres Benzin als Treibstoff ersetzen kann. Vergessen wird jedoch die soziale Ebene. Wenn wir nicht aus der Atomenergie aussteigen können, wird sich der radioaktive Abfall weiter ansammeln und unseren Nachfahren in ferner Zukunft noch Probleme bereiten, oder sogar schaden.

Ich habe in dieser Woche noch andere Artikel in den Zeitungen gefunden (Coop will CO2 neutral werden, Solarstrom im Überschuss und Tiefkühlschrank für Samen), was mich positiv darüber gestimmt hat, dass in der Welt etwas passiert, dass etwas für den Klimaschutz getan wird.

1 Kommentar:

Manu hat gesagt…

Mit dem Bericht der ETH kann ich dir nur zustimmen. Es darf keine Seite des Nachhaltigkeitsdreieckes vergessen gehen. Ebenso darf nicht so kurzsichtig geplant werden, dass nachfolgende Konsequenzen übersehen werden. Ich bin auch der Meinung, dass Strom der Umwelt werniger schadet als das CO2. Aber dennoch ist auch der Strom nicht vollständig "sauber". Er produziert genauso den sogenannten "Elektrosmog". Ich finde es aber auch toll, dass immerhin bessere Lösungen gesucht werden und mitlerweilen einiges in der Wirtschaft und Gesellschaft getan wird, anstatt nur immer davon zu sprechen.