Ich stehe mitten im Wald, es ist bitter kalt und einzelne Schneeflocken bahnen sich ihren Weg zwischen den Bäumen hindurch. Wie ich da so stehe, frage ich mich, was die Bäume wohl von diesen späten Wintergesten halten. Es scheint ihnen nichts auszumachen. Oder sie lassen es zumindest mit sich geschehen. Haben sie sich mit ihrem Platz angefreundet? Oder gibt es Bäume unter ihnen, die wieder und abermals vergeblich gegen ihren Platz auf der Welt anzukämpfen versuchen? Solche, die alle Energie zusammenraufen, um die Umstände ihres Daseins zu verändern? Und jedes Mal erneut schmerzhaft erfahren müssen, dass ihre Kraft dazu nicht ausreichen würde? Wohl kaum…oder doch?
Wenn ich mich in der Natur aufhalte, stelle ich mir häufig Fragen. Meine Gedanken entschlüpfen den üblichen Schranken und es gelingt mir für kurze Zeit, Vergangenes und Zukünftiges zu vergessen. Nur den Moment wahrzunehmen.
Trotz der winterlichen Bedingungen höre ich vereinzelt das Zwitschern eines Vogels, welches das sanfte Aufsetzen der Schneeflocken auf den Bäumen und Sträuchern übertönt. Die Geräusche wirken entspannend auf mich. Ein Gefühl der Verbundenheit mit der Natur kommt auf. Ich bin Teil eines Ganzen. Ich bin Natur. Und ich bin dankbar, in der Natur sein zu dürfen, Teil der Natur sein zu dürfen.
Ich frage mich, wie lange uns die Natur noch so erhalten bleiben würde. Und neben dem Gefühl der Dankbarkeit schleichen sich Schuldgefühle in mein Gewissen. Habe ich überhaupt ein Recht dazu, mich als Teil der Natur zu sehen? Darf ich die vollkommene Natur benützen? Ausnützen? Was habe ich als Gegenleistung zu bieten? Kann ich mein Verhalten gegenüber der Natur verantworten?
An dieser Stelle fällt mir gerade eine Textpassage aus einem Lied von Thomas D. ein, welche folgendermassen lautet: „Es tut mir leid Natur, denn deine Erben erheben sich gegen dich und erledigen dich. Du warst vollkommen in Vielfalt, und mit allem im Einklang, bis der Mensch mit Gewalt in dich eindrang. All deine Schätze die am Anfang allen gut vertraut, sie wichen Plätzen die auf Tränen und Blut gebaut, ich seh die Wunden blinder Wut auf deiner Haut entstehn, obwohl doch die die dich verletzen damit gegen sich selbst gehn.“
Mir wird bewusst, wie sehr ich an der Natur hänge. Naturerlebnisse geben mir die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und neue Kräfte zu schöpfen. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, dass sie uns erhalten bleibt, und ich im Einklang mit ihr leben darf.
Dienstag, 25. März 2008
Natur, eine Oase der Entspannung
Am Sonntag habe ich mir die Zeit genommen für eine Stunde nach draussen in den Garten zu sitzen. Es war ziemlich kalt im Schnee. Glücklicherweise schien mir an diesem Tag die Sonne am strahlend blauen Himmel warm ins Gesicht. Als ich dann so da sass und über den Wochenauftrag nachdachte, schwirrten mir viele Gedanken durch den Kopf. Von meinem Standort aus konnte ich das Nachbardorf sehen. Alles glitzerte unter der weissen Schneedecke im Schein der Sonne. Die Häuser wirkten mit den weissen Dächern irgendwie verzaubert und fesselten meinen Bilck. An einigen Stellen begann der Schnee in der Sonne zu schmelzen und grüne Wiese kam zum Vorschein. Ein Mäusebushard zog am Himmel seine Kreise. Auf dem Feld schlich eine Katze umher, wahrscheinlich auf der Suche nach einer Maus. Trotz der Kälte schienen auch einige Vögel unterwegs zu sein, die ich ab und an zwitschern hörte. Durch diesen Anblick breitete sich eine innere Ruhe in mir aus. Ich genoss es einfach da zu sitzen und den Geräuschen um mich herum zu lauschen. All meine gewonnenen Eindrücke von idyllischer Ruhe wurden allerdings durch die Autogeräusche von der Strasse gedämpft. Da ich direkt an einer Hauptstrasse wohne, sind draussen im Garten die Geräusche des Verkehrs leider hörbar. Ich merkte, wie es mich innerlich wütend werden liess, das der Strassenverkehr meine Ruhe störte und die zuerst gewonnenen Eindrücke der eben betrachteten Natur ein stückweit zu Nichte machten. Dies zeigt, dass mir die Natur als Oase der Entspannung wichtig ist. Sie lädt ein zu geniessen und träumen. Ich als Mensch sehe mich deshalb als Teil der Natur. Leider schätzen sie viele von uns nicht mehr so, wie sie es eigentlich verdient hätte. Mir kommen da immer die Indianer in den Sinn. Diese haben jeweils nur so viel von der Natur genommen, wie sie brauchten und als Dank auch kleine Opfer dargebracht. Nun will ich damit nicht sagen, dass wir wieder in diese Zeit zurückkehren sollen. Aber zumindest sollten wir uns Gedanken darüber machen, wie wir die Natur heutzutage "missbrauchen". Hier in Europa haben wir einen Überschuss an Lebensmitteln. So kommt es vor, dass je nach Ernteertrag von den Bauern mehrere Tonnen Kartoffeln verbrannt werden. Warum bauen wir also so viele Felder an, pflegen sie mit vielen Chemikalien, damit möglichst viel geerntet werden kann und verbrennen dann doch ein Drittel, um genügend Geld dafür zu erhalten? Besser wäre es meiner Meinung nach weniger chemische Düngemittel zu verwenden und dafür die Natur mehr zu schützen und erhalten. Dies ist nur eines von vielen Beispielen. Unsere Gesellschaft sollte deshalb wieder wegkommen von der zu starken Nutzung nur für die Menschheit und mehr zu einem Leben mit der Natur übergehen. Wir müssen wieder lernen die Natur mit all ihren Vor- und Nachteilen zu schätzen und auch schützen, hauptsächlich vor der wirtschaftlichen Ausnutzung. Dies ist allerdings ein grosses Ziel, dass nicht so leicht zu erreichen ist.
Mittwoch, 12. März 2008
Fächerübergreifender Unterricht und Modell sein
Herr Herz will:
- dass die Themenfelder der Agenda 21 in den einzelnen Fächern und fächerübergreifend behandelt werden
- dass die Schulgemeinde sich regelmässig trifft, um über Problemstellungen der Agenda 21 diskutiert
- dass die Schule die Probleme unserer Welt unter die Leute bringt
- dass das Schulhaus selbst den Nachhaltigkeitsanforderungen entspricht
- dass mit ausserschulischen Partnern zusammen gearbeitet wird
- dass die Schulprogramme sich auf die Agenda 21 beziehen
- dass am internationalen Projekttag der Solidarität teilgenommen wird.¨
Das ist zuerst einmal ganz schön viel und meiner Meinung nach auch nicht alles umsetzbar. Herr Hetzt widerspricht sich sogar, als er sagt, alle Schüler und Schülerinnen sollten die Gelegenheit erhalten, während der Schulzeit einige Zeit im fernen Ausland zu verbringen. Das fördert sicher die Solidarität und das Verständnis gegenüber der fremden Kultur, aber es verursacht auch wieder Umweltverschmutzung, weil die Jugendlichen erst einmal mit dem Flieger an Ort und Stelle kommen müssen.
Was aber finde ich umsetzbar und würde ich als erstes tun. Nun, das Beste finde ich, das Thema Nachhaltigkeit im Unterricht selbst immer wieder aufzugreifen. Wenn man zum Beispiel das Thema Strom behandelt, dann finde ich es wichtig mit den Kindern die verschiedenen Arten von Stromerzeugung durchzunehmen und auch welche davon unweltverträglich sind. Den Kindern sind solche Unterschiede meist noch gar nicht bewusst. Damit, dass ein Teilthema dar Agenda 21 im Schulzimmer behandelt wurde, haben die Kinder den Schritt des Wissens bereits getan. Ich glaube nicht, dass man danach Ausstellungen in Schaufenstern machen muss. Die Kinder werden Fachinhalte, die sie interessieren oder beschäftigen auch so weiter erzählen; den Eltern, den Geschwistern, Freunden oder Verwandten. Mund – zu – Mund Propaganda war schon immer das Beste.
Wichtig wird mir in meinem zukünftigen Lehrberuf auch sein, dass ich als Modell nachhaltig handle. Dazu gehört, dass ich, wenn möglich, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule komme, ich selbst Lebensmittel aus der Schweiz kaufe und auch, dass ich mich im Team dafür einsetze, dass unser Schulgebäude gut isoliert ist oder sogar mit Solarzellen ausgerüstet wird.
- dass die Themenfelder der Agenda 21 in den einzelnen Fächern und fächerübergreifend behandelt werden
- dass die Schulgemeinde sich regelmässig trifft, um über Problemstellungen der Agenda 21 diskutiert
- dass die Schule die Probleme unserer Welt unter die Leute bringt
- dass das Schulhaus selbst den Nachhaltigkeitsanforderungen entspricht
- dass mit ausserschulischen Partnern zusammen gearbeitet wird
- dass die Schulprogramme sich auf die Agenda 21 beziehen
- dass am internationalen Projekttag der Solidarität teilgenommen wird.¨
Das ist zuerst einmal ganz schön viel und meiner Meinung nach auch nicht alles umsetzbar. Herr Hetzt widerspricht sich sogar, als er sagt, alle Schüler und Schülerinnen sollten die Gelegenheit erhalten, während der Schulzeit einige Zeit im fernen Ausland zu verbringen. Das fördert sicher die Solidarität und das Verständnis gegenüber der fremden Kultur, aber es verursacht auch wieder Umweltverschmutzung, weil die Jugendlichen erst einmal mit dem Flieger an Ort und Stelle kommen müssen.
Was aber finde ich umsetzbar und würde ich als erstes tun. Nun, das Beste finde ich, das Thema Nachhaltigkeit im Unterricht selbst immer wieder aufzugreifen. Wenn man zum Beispiel das Thema Strom behandelt, dann finde ich es wichtig mit den Kindern die verschiedenen Arten von Stromerzeugung durchzunehmen und auch welche davon unweltverträglich sind. Den Kindern sind solche Unterschiede meist noch gar nicht bewusst. Damit, dass ein Teilthema dar Agenda 21 im Schulzimmer behandelt wurde, haben die Kinder den Schritt des Wissens bereits getan. Ich glaube nicht, dass man danach Ausstellungen in Schaufenstern machen muss. Die Kinder werden Fachinhalte, die sie interessieren oder beschäftigen auch so weiter erzählen; den Eltern, den Geschwistern, Freunden oder Verwandten. Mund – zu – Mund Propaganda war schon immer das Beste.
Wichtig wird mir in meinem zukünftigen Lehrberuf auch sein, dass ich als Modell nachhaltig handle. Dazu gehört, dass ich, wenn möglich, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule komme, ich selbst Lebensmittel aus der Schweiz kaufe und auch, dass ich mich im Team dafür einsetze, dass unser Schulgebäude gut isoliert ist oder sogar mit Solarzellen ausgerüstet wird.
Dienstag, 11. März 2008
Agenda 21 in der Schule
Was mir im Text von Herz vor allem wichtig erscheint, ist die Tatsache, dass man Inhalte der Agenda 21 in der Schule thematisiert und bei den Kindern auch Emotionen auslöst. Nicht im Sinne von Schock-Pädagogik, sondern so, dass die Kinder neugierig werden, mehr erfahren wollen und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich für eine Sache einzusetzen. Herz beschreibt dies mit “Wissensdurst und Verstehenshunger“.
Sehr gerne würde ich auch Projekte zu Agenda 21 Themen in der Praxis durchführen. Öffentliche Präsentationen, wie Herz sie beschreibt, wären mit Mitteltufenschüler/innen bestimmt umsetzbar. Die Inhalte der Themen nicht nur passiv zu konsumieren, sondern sich aktiv mit der Sache auseinander zu setzen und diese an Öffentlichkeit zu bringen, ist bestimmt auch für die Kinder eine Bereicherung und gibt ihnen das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und etwas bewirken zu können. Dabei ist es meines Erachtens auch wichtig, dass die ganze Schule hinter den Projekten steht und gemeinsam, als Schule, ihre (Vorbild)haltung nach aussen repräsentiert.
Sehr gerne würde ich auch Projekte zu Agenda 21 Themen in der Praxis durchführen. Öffentliche Präsentationen, wie Herz sie beschreibt, wären mit Mitteltufenschüler/innen bestimmt umsetzbar. Die Inhalte der Themen nicht nur passiv zu konsumieren, sondern sich aktiv mit der Sache auseinander zu setzen und diese an Öffentlichkeit zu bringen, ist bestimmt auch für die Kinder eine Bereicherung und gibt ihnen das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und etwas bewirken zu können. Dabei ist es meines Erachtens auch wichtig, dass die ganze Schule hinter den Projekten steht und gemeinsam, als Schule, ihre (Vorbild)haltung nach aussen repräsentiert.
Montag, 10. März 2008
Thematisierung durch gezieltes Handeln
Den Text von Otto Herz fand ich sehr spannend zum durchlesen. Er bringt viele gute Ideen, die sich im Verlaufe der Jahre auch gut in der Schule umsetzen lassen. Was ich speziell von diesem Text mitnehme ist vor allem, dass Nachhaltigkeit in fast allen Fächern umsetztbar ist. So muss dieses Thema nicht fix auf die Anzahl MuU-Lektionen beschränkt sein, sondern kann auch in einer Mathelektion näher betrachtet werden. Es ist also möglich die einzelnen Schulfächer zu einem Ganzen zusammen zu führen und einen fächerübergreifenden Unterricht zu gestalten. Denn verschiedene Deutschübungen lassen sich versteckt in das Thema nachhaltige Zukunft einbauen. Ebenso wird in Mathe vielleicht die Menge der Esswaren oder das Einkommen einzelner Menschen von verschiedenen Ländern berechnet. Es gibt also sehr viele Ideen und Möglichkeiten, wie ein Bewusstsein für eine nachhaltige Zukunft geweckt und gefördert werden kann. Am Wichtigsten erscheint mir aber, dass Otto Herz in seinem Text oft vom direkten Handel ausgeht. Erinnere ich mich zurück an meîne Schulzeit, so kommt mir sofort der "Fätzlitag" in den Sinn. An diesem Tag kamen jeweils alle Kinder mit ein paar Handschuhen in die Schule. Gemeinsam gingen wir dann in Gruppen allen möglichen Abfall in der Umgebung einsammeln. Eine Schulklasse bastelte dann aus dem gesamten gefundenen Abfall eine Figur, die einige Wochen auf dem Schulgelände bestehen blieb. Ich denke, dass genau solche Dinge nachhaltig wirken und bei den Kindern auch Anklang finden. Meiner Ansicht nach bringt es nicht viel, wenn im Schulzimmer zwar einige Dinge erwähnt werden, aber dies nicht auch gleich so ausgeführt wird. Auf diese Weise geht die Betroffenheit oder eben auch die gewonnene Erkenntnis schnell wieder verloren. Nicht zu vergessen ist dabei (wie Otto Herz erwähnt hat), dass das Miteinander von grosser Bedeutung ist. Deshalb ist es meiner Meinung nach von Bedeutung, dass nicht nur einzelne Schulklassen Projekte durchführen, sondern auch von Zeit zu Zeit das ganze Schulhaus an solchen Anlässen und Ideen teilnimmt.
Schlussfolgernd bedeutet dies für mich, dass das handelnde Lernen mit dem Alltag verknüpft am meisten Erfolg bei den Kindern und auch Erwachsenen erzielt. Nur wer dadurch die direkten Zusammenhänge sieht, kann auch Einsicht gewinnen und reagieren. Dabei ist es für mich als zukünftige Lehrperson wichtig mit gutem Beispiel voran zu gehen, das Interesse der Kinder durch Vielfalt und nützliche Tätigkeiten zu wecken und ihnen möglichst gute Einblicke in das Geschehen der nachhaltigen Entwicklung zu gewährleisten.
Schlussfolgernd bedeutet dies für mich, dass das handelnde Lernen mit dem Alltag verknüpft am meisten Erfolg bei den Kindern und auch Erwachsenen erzielt. Nur wer dadurch die direkten Zusammenhänge sieht, kann auch Einsicht gewinnen und reagieren. Dabei ist es für mich als zukünftige Lehrperson wichtig mit gutem Beispiel voran zu gehen, das Interesse der Kinder durch Vielfalt und nützliche Tätigkeiten zu wecken und ihnen möglichst gute Einblicke in das Geschehen der nachhaltigen Entwicklung zu gewährleisten.
Donnerstag, 6. März 2008
Lieber Studierende, ich möchte mich mit meinem Beitrag zum ersten Mal in Ihrer Bloggruppe melden und mich an Ihren spannenden Diskussionen beteiligen. Ich freue mich über Ihre ausführlichen, fundierten, mit Fakten und Zahlen belegten Blogeinträge und über Ihre Ehrlichkeit. Es fällt uns nicht immer leicht, unser Wissen um energie- und umweltentlastendes Verhalten auch tatsächlich im Alltag umzusetzen. Vielleicht gibt uns der Blog einen Anstoss, die eine oder andere Angewohnheit in unserem Alltag zu überdenken.
Wir stellen fest, dass mit unserem Klima tatsächlich etwas nicht mehr stimmen kann... fast schon frühsommerliche Gefühle Ende Februar, Feinstaubwerte, die bereits jetzt massiv über den Grenzwerten liegen, ein viel zu trockener Februar..
Ich möchte den einen oder anderen innovativen und klimafreundlichen Punkt aufgreifen und so auch auf Ihre Posts zurückkommen.
Die grosse Mobilität, seis mit dem Privatauto oder dem immer günstiger werdenden Flugverkehr, sind Mitverursacher für die grossen CO2-Emmissionen. Auch wenn die Idee von Atmosfair nicht dazu verleiten soll, sorglos um die Welt zu fliegen, ist sie doch eine Möglichkeit, den Umweltschaden durch eine Flugreise in gewisser Weise zu vergelten: Flugpassagiere zahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort eine Menge Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Finanziert werden Projekte in Entwicklungsländern. Sie können auf der Homepage Ihre kommende oder vergangene Flugreise berechnen.
Dja beschreibt in einem der Blogs das Heizen mit Fernwärme. Andere klimafreundliche Heizsysteme, welche in der Schweiz immer stärker eingesetzt werden, sind folgende: Pelletsöfen oder Erdwärmesysteme werden in neuen Häusern in der Schweiz immer öfter eingebaut, um Öl- oder Gasheizungen zu umgehen. Man spricht u.a. von Minergiehäusern. Ein Trend aus Deutschland, der sich in der Schweiz noch nicht stark etabliert hat, ist nicht nur die Niedrigenergiebauweise, sondern die sog. Nullenergiehäuser. Die Häuser haben keine Heizung, Wärme wird lediglich durch die eigene Körperwärme, Kerzen oder die Sonneneinstrahlung erzeugt. Die gute Isolation der Häuser sorgt dafür, dass die Wärme auch im Haus bleibt. Diese Häuser sind wenig teurer im Bau haben aber eine enorme Energieeinsparung zur Folge – aber, diese umweltschonende Art zu wohnen verlangt, dass auch die Lebensgewohnheiten den Umständen angepasst werden (im Winter können bsw. keine Decken rausgehängt werden, da die gesammelte Wärme gerade verpuffen würde).
Bilden von Fahrgemeinschaften und Carsharing-Systeme weiterentwickeln (Mobility)
In Ihren Blogs kommen Sie immer wieder zurück auf die Grossverteiler Migros und Coop. Die zwei Konzerne machen, wie Sie festgestellt haben, verstärkt Eigenwerbung mit der Klimafreundlichkeit... wohl unter anderem eine Folge der grossen Konkurrenz der zwei Firmen. Da wo man preislich fast identisch ist und gleichzeitig dieselben Produkte verkauft versucht man durch andere Elemente (eben die Nachhaltigkeit) sich vom anderen abzuheben; insofern also eine Konkurrenz mit sehr positiven Folgen. Sie haben vielleicht auch schon festgestellt, dass Coop damit angefangen hat, Lebensmittel speziell zu kennzeichnen, die mit Flugzeugen in die Schweiz transportiert werden mussten. Wir als Kunden haben mittlerweile also bei unserem täglichen Einkauf verschiedenste Anhaltspunkte, unseren Einkauf nachhaltig zu lösen.
Fazit: In Ihren Posts lese ich zahlreiche Ideen und Vorschläge, kleine Tipps und Selbstkritiken, wie wir unsere alltäglichen Lebensgewohnheiten anpassen und verändern könnten und so einen Beitrag leisten, unser Klima zu entlasten.
Freundliche Grüsse und bis zum nächsten Mal, Michael Zahner
Wir stellen fest, dass mit unserem Klima tatsächlich etwas nicht mehr stimmen kann... fast schon frühsommerliche Gefühle Ende Februar, Feinstaubwerte, die bereits jetzt massiv über den Grenzwerten liegen, ein viel zu trockener Februar..
Ich möchte den einen oder anderen innovativen und klimafreundlichen Punkt aufgreifen und so auch auf Ihre Posts zurückkommen.
Die grosse Mobilität, seis mit dem Privatauto oder dem immer günstiger werdenden Flugverkehr, sind Mitverursacher für die grossen CO2-Emmissionen. Auch wenn die Idee von Atmosfair nicht dazu verleiten soll, sorglos um die Welt zu fliegen, ist sie doch eine Möglichkeit, den Umweltschaden durch eine Flugreise in gewisser Weise zu vergelten: Flugpassagiere zahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort eine Menge Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Finanziert werden Projekte in Entwicklungsländern. Sie können auf der Homepage Ihre kommende oder vergangene Flugreise berechnen.
Dja beschreibt in einem der Blogs das Heizen mit Fernwärme. Andere klimafreundliche Heizsysteme, welche in der Schweiz immer stärker eingesetzt werden, sind folgende: Pelletsöfen oder Erdwärmesysteme werden in neuen Häusern in der Schweiz immer öfter eingebaut, um Öl- oder Gasheizungen zu umgehen. Man spricht u.a. von Minergiehäusern. Ein Trend aus Deutschland, der sich in der Schweiz noch nicht stark etabliert hat, ist nicht nur die Niedrigenergiebauweise, sondern die sog. Nullenergiehäuser. Die Häuser haben keine Heizung, Wärme wird lediglich durch die eigene Körperwärme, Kerzen oder die Sonneneinstrahlung erzeugt. Die gute Isolation der Häuser sorgt dafür, dass die Wärme auch im Haus bleibt. Diese Häuser sind wenig teurer im Bau haben aber eine enorme Energieeinsparung zur Folge – aber, diese umweltschonende Art zu wohnen verlangt, dass auch die Lebensgewohnheiten den Umständen angepasst werden (im Winter können bsw. keine Decken rausgehängt werden, da die gesammelte Wärme gerade verpuffen würde).
Bilden von Fahrgemeinschaften und Carsharing-Systeme weiterentwickeln (Mobility)
In Ihren Blogs kommen Sie immer wieder zurück auf die Grossverteiler Migros und Coop. Die zwei Konzerne machen, wie Sie festgestellt haben, verstärkt Eigenwerbung mit der Klimafreundlichkeit... wohl unter anderem eine Folge der grossen Konkurrenz der zwei Firmen. Da wo man preislich fast identisch ist und gleichzeitig dieselben Produkte verkauft versucht man durch andere Elemente (eben die Nachhaltigkeit) sich vom anderen abzuheben; insofern also eine Konkurrenz mit sehr positiven Folgen. Sie haben vielleicht auch schon festgestellt, dass Coop damit angefangen hat, Lebensmittel speziell zu kennzeichnen, die mit Flugzeugen in die Schweiz transportiert werden mussten. Wir als Kunden haben mittlerweile also bei unserem täglichen Einkauf verschiedenste Anhaltspunkte, unseren Einkauf nachhaltig zu lösen.
Fazit: In Ihren Posts lese ich zahlreiche Ideen und Vorschläge, kleine Tipps und Selbstkritiken, wie wir unsere alltäglichen Lebensgewohnheiten anpassen und verändern könnten und so einen Beitrag leisten, unser Klima zu entlasten.
Freundliche Grüsse und bis zum nächsten Mal, Michael Zahner
Mittwoch, 5. März 2008
Kakaobohne und heisse Schokolade
Gerade gestern habe ich im Kassensturz gesehen, wie verschiedene Schokoladenpulver in ihrem Geschmack getestet wurden. Da ich sehr gerne jeweils am Abend oder nach einem langen Skitag noch eine heisse Schokolade trinke, hat mich dies auf die Idee gebracht, einmal nachzuforschen, woher das Schokoladenpulver für die Milch eigentlich kommt. Um Missverständnise schon im vorherein zu beseitigen, nehme ich einmal die Caotina als Beispiel.
Das Pulver besteht ja grösstenteils aus Kakaopulver. Dieses wird aus den Kakaobohnen gewonnen. Die Bohnen stammen vom Kakaobaum, der nur in tropischen Verhältnissen wächst. Ich nehme nun also einmal an, dass die Bohnen aus Afrika stammen. Dort müssen die Menschen die Kakaofrucht von Hand ablesen, die Bohnen aus der Schale lösen und zugedeckt gären lassen, damit sie den uns bekannten Geschmack entwickeln. Dabei wird vorallem die Sonnenenergie als eine natürliche Energiequelle genutzt.
Sind die Bohnen getrocknet, werden sie auf das Schiff verfrachtet und an entsprechende Unternehmen verkauft. Die weltweite Produktion wird dabei für Europa vorallem von London und Amsterdam aus gesteuert. Wurden die Bohnen schliesslich von Unreinheiten bereinigt, müssen sie geröstet werden. Dabei wird vorwiegend Energie in Form von Wärme benötigt. Um die gewünschte Wärme zu erzeugen werden die dazu benötigten Maschinen mit Strom betrieben. Ist dies alles geschehen, werden die Bohnen schliesslich maschinell gewalzt.
(www.chocoland.ch/herstellung.php)
Nun muss das dadurch entstandene Kakaopulver aber noch mit anderen Nahrungszusätzen gemischt werden, damit das Caotinapulver entsteht. Das Mischverfahren findet hier in der Schweiz statt. Dabei werden noch Zucker, Schokolade und andere Zutaten beigefügt. Nun darf nicht vergessen werden, dass das Pulver jetzt in Caotina-Büchsen abgefüllt werden muss. Ist dies maschinell getan, werden die Büchsen mit dem Lastwagen in die entsprechenden Filialen in der ganzen Schweiz gebracht. Als Kundin gehe ich nun in den Laden, kaufe eine Büchse und geniesse zu Hause die heisse Schokolade.
Betrachte ich den gesamten Weg von der Kakaobohne bis zum Caotina-Schokopulver aus der Sicht der Umwelt, komme ich auf folgende Erkenntnisse. Das Pflücken und trocknen in Afrika benötigt eigentlich nur natürliche Ressourcen, die dem Klima keinen Schaden zufügen. Allerdings ist der anschliessende Transport mit dem Schiff nicht mehr so Umweltbewusst, da es sich nicht um Segelschiffe handelt, sondern um motorbetriebene Frachter. Diese benötigen Benzin um im Wasser voran zu kommen. Nun müssen wir auch den Weg von London bis zu uns in die Schweiz einberechnen. Dies bedeutet, dass die Fracht mit Flugzeug und Lastwagen oder Bahn zu uns gelangt. Also auch ein Benzin- oder Stromverbrauch, der nicht zum Schutz der Umwelt beiträgt. Dies ist aber noch nicht alles. All die Maschinen, die für das Bearbeiten der Bohnen benötigt werden, sind strombetrieben. Nun ist Strom zwar besser als Benzin aber dennoch nicht sehr klimaschonend (denken wir an die radioaktiven Abfälle der AKWs). Ebenso wird für den Lastwagentransport in die einzelnen Filialen Benzin benötigt, was zu CO2 Ausstoss führt.
Nach dieser Erkenntnis dürfte ich eigentlich keine Schokolade mehr trinken und schon gar nicht daran denken, dass ich dazu ja auch noch aufgewärmte Milch benötige. Sehr wahrscheinlich werde ich diese "Leidenschaft" allerdings nicht kampffrei aufgeben :-).
Das Pulver besteht ja grösstenteils aus Kakaopulver. Dieses wird aus den Kakaobohnen gewonnen. Die Bohnen stammen vom Kakaobaum, der nur in tropischen Verhältnissen wächst. Ich nehme nun also einmal an, dass die Bohnen aus Afrika stammen. Dort müssen die Menschen die Kakaofrucht von Hand ablesen, die Bohnen aus der Schale lösen und zugedeckt gären lassen, damit sie den uns bekannten Geschmack entwickeln. Dabei wird vorallem die Sonnenenergie als eine natürliche Energiequelle genutzt.
Sind die Bohnen getrocknet, werden sie auf das Schiff verfrachtet und an entsprechende Unternehmen verkauft. Die weltweite Produktion wird dabei für Europa vorallem von London und Amsterdam aus gesteuert. Wurden die Bohnen schliesslich von Unreinheiten bereinigt, müssen sie geröstet werden. Dabei wird vorwiegend Energie in Form von Wärme benötigt. Um die gewünschte Wärme zu erzeugen werden die dazu benötigten Maschinen mit Strom betrieben. Ist dies alles geschehen, werden die Bohnen schliesslich maschinell gewalzt.
(www.chocoland.ch/herstellung.php)
Nun muss das dadurch entstandene Kakaopulver aber noch mit anderen Nahrungszusätzen gemischt werden, damit das Caotinapulver entsteht. Das Mischverfahren findet hier in der Schweiz statt. Dabei werden noch Zucker, Schokolade und andere Zutaten beigefügt. Nun darf nicht vergessen werden, dass das Pulver jetzt in Caotina-Büchsen abgefüllt werden muss. Ist dies maschinell getan, werden die Büchsen mit dem Lastwagen in die entsprechenden Filialen in der ganzen Schweiz gebracht. Als Kundin gehe ich nun in den Laden, kaufe eine Büchse und geniesse zu Hause die heisse Schokolade.
Betrachte ich den gesamten Weg von der Kakaobohne bis zum Caotina-Schokopulver aus der Sicht der Umwelt, komme ich auf folgende Erkenntnisse. Das Pflücken und trocknen in Afrika benötigt eigentlich nur natürliche Ressourcen, die dem Klima keinen Schaden zufügen. Allerdings ist der anschliessende Transport mit dem Schiff nicht mehr so Umweltbewusst, da es sich nicht um Segelschiffe handelt, sondern um motorbetriebene Frachter. Diese benötigen Benzin um im Wasser voran zu kommen. Nun müssen wir auch den Weg von London bis zu uns in die Schweiz einberechnen. Dies bedeutet, dass die Fracht mit Flugzeug und Lastwagen oder Bahn zu uns gelangt. Also auch ein Benzin- oder Stromverbrauch, der nicht zum Schutz der Umwelt beiträgt. Dies ist aber noch nicht alles. All die Maschinen, die für das Bearbeiten der Bohnen benötigt werden, sind strombetrieben. Nun ist Strom zwar besser als Benzin aber dennoch nicht sehr klimaschonend (denken wir an die radioaktiven Abfälle der AKWs). Ebenso wird für den Lastwagentransport in die einzelnen Filialen Benzin benötigt, was zu CO2 Ausstoss führt.
Nach dieser Erkenntnis dürfte ich eigentlich keine Schokolade mehr trinken und schon gar nicht daran denken, dass ich dazu ja auch noch aufgewärmte Milch benötige. Sehr wahrscheinlich werde ich diese "Leidenschaft" allerdings nicht kampffrei aufgeben :-).
Dienstag, 4. März 2008
Wo 10/ Woher kommt denn mein Mountainbike?
Am vergangenen Wochenende durfte ich meine neuen Mountainbikes in Empfang nehmen. Bisher habe ich mir noch nie wirklich überlegt, wer alles für mich gearbeitet hatte, damit ich auf diesen edlen Rennmaschinen Wettkämpfe bestreiten kann. Dem wollte ich nun einmal nachgehen und ich versuchte also, dem Internet einige Informationen darüber zu entnehmen. Leider fand ich dazu nur wenige.
Die einzelnen Komponenten der Bikes werden auf deren Herstellerhomepages stolz präsentiert, über die Herkunft der einzelnen Rohstoffe oder über die Produktion liessen sich jedoch keine Details finden. Mag daran liegen, dass wohl nicht allzu oft jemand so einen Blogeintrag schreibt und sich daher für diese Hintergründe interessiert…
Aber nun zu dem was ich weiss, oder zumindest zu wissen glaube:
Viele Bikekomponenten, und auch die Rahmen zahlreicher Fahrradmarken werden in Asien produziert. Weil im Rennsport Fahrradrahmen mit möglichst wenig Gewicht, aber dennoch hoher Steifigkeit gefordert sind, werden diese immer häufiger aus Carbonfasern angefertigt. Diese Kohlenstoffe werden unter anderem in China oder Russland abgebaut.
Diejenigen Personen, welche für unser Biketeam in der Schweiz verantwortlich sind, fliegen mehrmals jährlich nach Taiwan. Dort besuchen sie Messen und bekommen auch einen Einblick in die (Massen-)Produktion. Die Arbeitsbedingungen seien nicht unmenschlich, aber dennoch mit denjenigen hierzulande nicht vergleichbar. Im Laufe der Zeit haben sich die taiwanesischen Hersteller so weit etabliert, dass sie weltweit in den Markt traten und qualitativ hochwertige Rahmen und Komponenten zu vergleichsweise niedrigen Preisen anbieten konnten.
Die Reifen meines Fahrrades werden in Deutschland vom Hersteller „Schwalbe“ fabriziert. Was ja nicht bedeutet, dass die einzelnen Bestandteile auch aus Deutschland stammen.
Ebenfalls in Deutschland, aber nicht von derselben Firma werden die Bremsen hergestellt.
Auch ein Stück Heimat hats an meinem Bike: Die Federgabel ist ein Werk der Schweizer Firma DT Swiss.
Und hier muss ich stoppen, sonst verliere ich erstens den Überblick und zweitens wird mein Post zu lang. Mir wird bewusst, dass unzählige Menschen, sei es beim Abbau der Rohstoffe, bei der Produktion, beim Schiff-oder Flugverkehr für mich gearbeitet hatten. Auch leisten die Teamchefs, welche dies alles koordinieren, und nicht zuletzt auch mein Velomech ganze Arbeit. Soviel wird als selbstverständlich angesehen, und wenns mal zu einem Lieferengpass kommt, fallen leichtfertige Kommentare wie: „Taiwan hat mal wieder verschlafen.“ Ehrfürchtig stehe ich nun vor meinem Mountainbike, und weiss gar nicht, wie ich meinem Heer von Arbeitern danken soll…
Die einzelnen Komponenten der Bikes werden auf deren Herstellerhomepages stolz präsentiert, über die Herkunft der einzelnen Rohstoffe oder über die Produktion liessen sich jedoch keine Details finden. Mag daran liegen, dass wohl nicht allzu oft jemand so einen Blogeintrag schreibt und sich daher für diese Hintergründe interessiert…
Aber nun zu dem was ich weiss, oder zumindest zu wissen glaube:
Viele Bikekomponenten, und auch die Rahmen zahlreicher Fahrradmarken werden in Asien produziert. Weil im Rennsport Fahrradrahmen mit möglichst wenig Gewicht, aber dennoch hoher Steifigkeit gefordert sind, werden diese immer häufiger aus Carbonfasern angefertigt. Diese Kohlenstoffe werden unter anderem in China oder Russland abgebaut.
Diejenigen Personen, welche für unser Biketeam in der Schweiz verantwortlich sind, fliegen mehrmals jährlich nach Taiwan. Dort besuchen sie Messen und bekommen auch einen Einblick in die (Massen-)Produktion. Die Arbeitsbedingungen seien nicht unmenschlich, aber dennoch mit denjenigen hierzulande nicht vergleichbar. Im Laufe der Zeit haben sich die taiwanesischen Hersteller so weit etabliert, dass sie weltweit in den Markt traten und qualitativ hochwertige Rahmen und Komponenten zu vergleichsweise niedrigen Preisen anbieten konnten.
Die Reifen meines Fahrrades werden in Deutschland vom Hersteller „Schwalbe“ fabriziert. Was ja nicht bedeutet, dass die einzelnen Bestandteile auch aus Deutschland stammen.
Ebenfalls in Deutschland, aber nicht von derselben Firma werden die Bremsen hergestellt.
Auch ein Stück Heimat hats an meinem Bike: Die Federgabel ist ein Werk der Schweizer Firma DT Swiss.
Und hier muss ich stoppen, sonst verliere ich erstens den Überblick und zweitens wird mein Post zu lang. Mir wird bewusst, dass unzählige Menschen, sei es beim Abbau der Rohstoffe, bei der Produktion, beim Schiff-oder Flugverkehr für mich gearbeitet hatten. Auch leisten die Teamchefs, welche dies alles koordinieren, und nicht zuletzt auch mein Velomech ganze Arbeit. Soviel wird als selbstverständlich angesehen, und wenns mal zu einem Lieferengpass kommt, fallen leichtfertige Kommentare wie: „Taiwan hat mal wieder verschlafen.“ Ehrfürchtig stehe ich nun vor meinem Mountainbike, und weiss gar nicht, wie ich meinem Heer von Arbeitern danken soll…
Herkunft der Güter

Ich habe mir zum heutigen Thema einfach einmal eine Übersicht erstellt, woher unsere Lebensmittel, unser Strom und unsere Autos/ Benzin kommen und durch welche Hände sie auf diesem Weg gehen. Ich habe aber gemerkt, dass ich keine Ahnung habe, ob ich das jetzt korrekt gemacht habe, ob ich alle Stationen gefunden habe oder ob vielleicht noch etwas fehlt. Ergänzt also bitte im Kommentar, wenn ihr noch mehr wisst!
Eigentlich ist es gut, sich einmal bewusst zu werden, woher unsere Konsumgüter kommen. Man kauft einfach ein und überlegt es sich nicht. Dafür sind diese Güter von verschiedensten Menschen, zum Teil am anderen Ende der Welt hergestellt worden. So tippe ich gerade auf einem Laptop, der aus Taiwan kommt. Ich weiss nicht, wie viele Menschen die einzelnen Teile meines Laptops bereits in der Hand hatten, bevor er zu mir kam. Doch ich nehme an, dass deren Arbeitsbedingungen um einiges schlechter sind, als die unsere. Trotzdem habe ich diesen Laptop gekauft. Es ging mir beim Kauf vor allem darum, dass mein zukünftiger Laptop möglichst viel leistet und gleichzeitig möglichst wenig kostet. Auf die Herkunft oder die Arbeitsbedingungen habe ich überhaupt nicht geschaut.
Wenn ich mir recht überlege, habe ich eigentlich keine Ahnung, woher meine Sachen kommen: mein Fernseher, mein Taschenrechner, mein Portemonnaie… Ich schaue nie darauf, woher die Sachen kommen, ausser bei den Nahrungsmitteln. Das ist für mich eigentlich schon erschreckend.
Eigentlich ist es gut, sich einmal bewusst zu werden, woher unsere Konsumgüter kommen. Man kauft einfach ein und überlegt es sich nicht. Dafür sind diese Güter von verschiedensten Menschen, zum Teil am anderen Ende der Welt hergestellt worden. So tippe ich gerade auf einem Laptop, der aus Taiwan kommt. Ich weiss nicht, wie viele Menschen die einzelnen Teile meines Laptops bereits in der Hand hatten, bevor er zu mir kam. Doch ich nehme an, dass deren Arbeitsbedingungen um einiges schlechter sind, als die unsere. Trotzdem habe ich diesen Laptop gekauft. Es ging mir beim Kauf vor allem darum, dass mein zukünftiger Laptop möglichst viel leistet und gleichzeitig möglichst wenig kostet. Auf die Herkunft oder die Arbeitsbedingungen habe ich überhaupt nicht geschaut.
Wenn ich mir recht überlege, habe ich eigentlich keine Ahnung, woher meine Sachen kommen: mein Fernseher, mein Taschenrechner, mein Portemonnaie… Ich schaue nie darauf, woher die Sachen kommen, ausser bei den Nahrungsmitteln. Das ist für mich eigentlich schon erschreckend.
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