Lieber Studierende, ich möchte mich mit meinem Beitrag zum ersten Mal in Ihrer Bloggruppe melden und mich an Ihren spannenden Diskussionen beteiligen. Ich freue mich über Ihre ausführlichen, fundierten, mit Fakten und Zahlen belegten Blogeinträge und über Ihre Ehrlichkeit. Es fällt uns nicht immer leicht, unser Wissen um energie- und umweltentlastendes Verhalten auch tatsächlich im Alltag umzusetzen. Vielleicht gibt uns der Blog einen Anstoss, die eine oder andere Angewohnheit in unserem Alltag zu überdenken.
Wir stellen fest, dass mit unserem Klima tatsächlich etwas nicht mehr stimmen kann... fast schon frühsommerliche Gefühle Ende Februar, Feinstaubwerte, die bereits jetzt massiv über den Grenzwerten liegen, ein viel zu trockener Februar..
Ich möchte den einen oder anderen innovativen und klimafreundlichen Punkt aufgreifen und so auch auf Ihre Posts zurückkommen.
Die grosse Mobilität, seis mit dem Privatauto oder dem immer günstiger werdenden Flugverkehr, sind Mitverursacher für die grossen CO2-Emmissionen. Auch wenn die Idee von Atmosfair nicht dazu verleiten soll, sorglos um die Welt zu fliegen, ist sie doch eine Möglichkeit, den Umweltschaden durch eine Flugreise in gewisser Weise zu vergelten: Flugpassagiere zahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort eine Menge Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Finanziert werden Projekte in Entwicklungsländern. Sie können auf der Homepage Ihre kommende oder vergangene Flugreise berechnen.
Dja beschreibt in einem der Blogs das Heizen mit Fernwärme. Andere klimafreundliche Heizsysteme, welche in der Schweiz immer stärker eingesetzt werden, sind folgende: Pelletsöfen oder Erdwärmesysteme werden in neuen Häusern in der Schweiz immer öfter eingebaut, um Öl- oder Gasheizungen zu umgehen. Man spricht u.a. von Minergiehäusern. Ein Trend aus Deutschland, der sich in der Schweiz noch nicht stark etabliert hat, ist nicht nur die Niedrigenergiebauweise, sondern die sog. Nullenergiehäuser. Die Häuser haben keine Heizung, Wärme wird lediglich durch die eigene Körperwärme, Kerzen oder die Sonneneinstrahlung erzeugt. Die gute Isolation der Häuser sorgt dafür, dass die Wärme auch im Haus bleibt. Diese Häuser sind wenig teurer im Bau haben aber eine enorme Energieeinsparung zur Folge – aber, diese umweltschonende Art zu wohnen verlangt, dass auch die Lebensgewohnheiten den Umständen angepasst werden (im Winter können bsw. keine Decken rausgehängt werden, da die gesammelte Wärme gerade verpuffen würde).
Bilden von Fahrgemeinschaften und Carsharing-Systeme weiterentwickeln (Mobility)
In Ihren Blogs kommen Sie immer wieder zurück auf die Grossverteiler Migros und Coop. Die zwei Konzerne machen, wie Sie festgestellt haben, verstärkt Eigenwerbung mit der Klimafreundlichkeit... wohl unter anderem eine Folge der grossen Konkurrenz der zwei Firmen. Da wo man preislich fast identisch ist und gleichzeitig dieselben Produkte verkauft versucht man durch andere Elemente (eben die Nachhaltigkeit) sich vom anderen abzuheben; insofern also eine Konkurrenz mit sehr positiven Folgen. Sie haben vielleicht auch schon festgestellt, dass Coop damit angefangen hat, Lebensmittel speziell zu kennzeichnen, die mit Flugzeugen in die Schweiz transportiert werden mussten. Wir als Kunden haben mittlerweile also bei unserem täglichen Einkauf verschiedenste Anhaltspunkte, unseren Einkauf nachhaltig zu lösen.
Fazit: In Ihren Posts lese ich zahlreiche Ideen und Vorschläge, kleine Tipps und Selbstkritiken, wie wir unsere alltäglichen Lebensgewohnheiten anpassen und verändern könnten und so einen Beitrag leisten, unser Klima zu entlasten.
Freundliche Grüsse und bis zum nächsten Mal, Michael Zahner
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